Alumni Freiburg e.V. fördert studentischen Redewettstreit in Freiburg

Donnerstag, 27. April 2017 | 

Schlagwörter »  |  Thema: 2017-1, Allgemein, Alumni fördern, Newsletter

Am Wochenende des 5./6. November fand in Freiburg der Redewettstreit “Schwarzwald-Cup” statt. 60 Debattierende aus ganz Deutschland waren angereist, um ihre Redekünste miteinander zu messen. Alumni Freiburg e.V. förderte das Turnier.

Das Turnierwochenende begann für die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Willkommens-Treffen am Freitagabend, wo sie alte Freunde wiedersehen, neue finden und sich von ihrer Anreise erholen konnten. Nach einer Stärkung beim Frühstück im großen Hörsaal der Universität wurde es am Samstagmorgen ernst: In vier Vorrunden wurde bei Debatten zu Themen aus Wirtschaft, Politik und Ethik ermittelt, welche studentischen Teams sich für die K.-o.-Runden am Sonntag qualifiziert hatten. Trotz eines ehrgeizigen Wettkampfes durfte auch an diesem Tag der freundschaftliche Teil nicht zu kurz kommen. Bei einer Party am Samstagabend gab es Gelegenheit, bei Käsespätzle und Salat Zeit mit Freunden aus entfernten Städten zu verbringen. Die Spannung stieg, als die Chefjuroren schließlich die Bühne betraten, um zu vekünden, wer es in die K.-o.-Runde geschafft hatte.

Philipp Schmidtke, Willy Witthaut und Julian Vaterrodt (Foto: Galón)
Philipp Schmidtke, Willy Witthaut und Julian Vaterrodt (Foto: Galón)

Am Sonntagmorgen trafen sich die Teilnehmer in der Volkshochschule Freiburg für das letzte Kräftemessen. Nur die zwei besten Teams der beiden Halbfinals würden in das Finale einziehen. Die Spannung stieg, als die Chefjuroren Marion Seiche, Christian Strunck und Tobias Kube das Ergebnis verkündeten. Neben den Teams aus Mainz, Tübingen und Iserlohn/Münster hatte es auch eines der Freiburger Teams geschafft.

Im Finale wurde debattiert, ob die Brexit-Gegner im britischen Parlament entgegen des Referendums gegen den Brexit stimmen sollten oder nicht. In der wunderschönen Barockkulisse des Theatersaals der Volkshochschule Freiburg sahen Teilnehmende und Gäste eine spannende Debatte: Im Kern wurde gestritten, ob die potentiell schweren Folgen eines Brexit die Übergehung des Referendums rechtfertige und ob dieser den Volkswillen adäquat abbilde. Für sich entscheiden konnten das Finale Julian Vaterrodt (Iserlohn) und Philipp Schmidtke (Münster) in der Opposition. Der Preis für die beste Final-Rede ging an Willy Witthaut (Mainz).

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