Alumni-Preis für soziales Engagement 2016

Samstag, 19. November 2016 | 

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Der Förderverein Alumni Freiburg e.V. zeichnet jährlich das soziale Engagement einzelner Studierenden oder Studierendengruppen aus. 2016 wurden gleich zwei Preisträger ausgewählt: Raphael Siepe wurde für seinen Einsatz bei „Kinderherzen retten e.V.“ belohnt und Giorgi Gelantia für den Aufbau eines Netzwerks für BWL und VWL-Studierende.

Raphael Siepe
Der Alumni-Preisträger Raphael Siepe [Foto: privat]
Angeborene Herzfehler zählen zu den häufigsten Fehlbildungen im Säuglingsalter. Da in vielen Ländern die Möglichkeit zur ärztlichen Behandlung fehlt, haben herzkranke Kinder dort oftmals keine Überlebenschancen. In medizinisch hochentwickelten Ländern wie Deutschland kann vielen dagegen ein normales Leben ermöglicht werden, da sie früh eine geeignete Behandlung durch spezialisierte Kinderherzchirurgen und Kinderkardiologen erfahren. Der Verein „Kinderherzen retten e.V.“ hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, betroffenen Kindern in medizinisch weniger entwickelten Ländern die lebensrettende Therapie zu ermöglichen. Ein Großteil der kleinen Patienten wird dazu gemeinsam mit einem Elternteil nach Deutschland eingeflogen und am Universitäts-Herzzentrum Freiburg/Bad Krozingen behandelt. Aber auch unmittelbar vor Ort konnte schon zahlreichen Kindern im Rahmen verschiedener Operationsreisen durch Teams des Universitätsklinikums Freiburg geholfen werden. Raphael Siepe, Medizinstudent der Universität Freiburg, engagiert sich seit 2007 ehrenamtlich für „Kinderherzen retten e.V.“ Seine Arbeit im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und des Fundraisings ist dem Verein eine wichtige Unterstützung und wurde nun durch den mit 1000 Euro dotierten Alumni-Preis belohnt.

Giorgi Gelantia
Der Alumni-Preisträger 2016: Georgi Gelantia [Foto: privat]
Ebenso wurde Giorgi Gelantia mit dem „Alumni-Preis für soziales Engagement“ ausgezeichnet. Der VWL-Student hat eine Cloud ins Leben gerufen, mit Hilfe derer Studierende der Fachbereiche VWL und BWL ihre Aufschriebe und Zusammenfassungen untereinander teilen können.

So ist ein Netzwerk entstanden, bei dem jedes Mitglied von der Arbeit des Anderen profitieren kann und gleichzeitig selbst einen Beitrag für die Gemeinschaft leistet. Seit 2011 schlossen sich immer mehr Studierende an, so dass mittlerweile mehr als 1200 Studierende diese Plattform nutzen.

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